iOS App entwickeln lassen: Wir beantworten die 3 wichtigsten Fragen

Ein App-Projekt ist wie eine gut organisierte Reise: Ist das Ziel einmal definiert, kommt es auf die richtige Planung an. Wir von appfelsine.com unterstützen Sie bei der Vorbereitung. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine iOS App entwickeln lassen möchten.

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1.      App für iOS, Android – oder doch gleich beide Plattformen?

Wirft man einen Blick auf aktuelle Statistiken, zeigt sich deutlich: In Deutschland sind bei mobilen Endgeräten zwei Betriebssysteme (auch: Plattformen) vorherrschend. iOS von Apple (16,2 %) und Android von Google (83,8 %) haben sich gegen ihre Wettbewerber (Windows Phone, BlackBerry OS und Symbian OS) durchgesetzt. Weltweit ist der Trend ähnlich: Android beansprucht über 80 % Marktanteil für sich, iOS bewegt sich zwischen 12 und 20 %. Doch wie heben sich die Betriebssysteme eigentlich voneinander ab? Ist es sinnvoll und günstiger, eine App ausschließlich für die Plattform iOS programmieren zu lassen?

iOS App Kosten: Ist eine Anwendung für nur eine Plattform günstiger?

Bei jedem Projekt spielt das Budget eine wichtige Rolle. Nicht verwunderlich ist daher die häufig gestellte Frage, ob die App-Entwicklung ausschließlich für iOS Kosten spart. Denn immerhin gilt es ja, „nur“ für eine Plattform zu programmieren.

Diese Annahme ist nachvollziehbar, trifft aber nicht immer zu. Die Entwicklung – also die rein technischen Aufgaben bei der Umsetzung – stellen bloß einen Part bei der Realisierung einer App-Idee dar. So lässt sich die Verwirklichung jeder mobilen Anwendung in drei größere Projektphasen gliedern:

  1. Planung: Grundlagen klären, Ziele definieren, Konzept ausarbeiten
  2. Design: Optik und Wording festlegen
  3. Entwicklung: Programmierung und Testings ausführen

Das Development – die Arbeit mit Codes – ist für nur eine Plattform oftmals mit weniger Aufwand und mit rund 30 % weniger Kosten verbunden als die betriebssystemübergreifende Programmierung oder die App-Entwicklung für zwei Plattformen.

Für die Entwicklung einer iOS App sollten Sie daher mit durchschnittlich 15.000 Euro rechnen. Wie viel die App aber tatsächlich kostet, hängt von der genauen Zielsetzung, den Funktionen sowie von zahlreichen weiteren Faktoren ab (Handelt es sich um eine Anlass-bezogene App? Soll es eine Zertifizierte App sein?). Eine iOS App ist also nicht zwingend günstiger als eine Android App.

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Eine wichtige Überlegung zum Thema iOS App Kosten ist auch folgender Punkt: Ist die mobile Anwendung nur für eine Plattform verfügbar, fallen auch potenzielle Kunden weg. Das kann bares Geld kosten. Wenn weniger User auf die App zugreifen, fällt der Umsatz geringer aus. Die App „verdient“ also weniger Geld. Das heißt konkret: Mitunter amortisieren sich erhöhte Entwicklungskosten und verrechnen sich mit gesteigerten Nutzerzahlen. Apps für iOS vs. Android: Das ist der Unterschied

Für den User unterscheiden sich Apps für iOS und Android vor allem durch die Geräte, auf denen sie laufen. Googles Android wird herstellerunabhängig eingesetzt. Das bedeutet: Ob auf dem Tablet von Samsung, dem Smartphone von HTC oder einem mobilen Endgerät von Huawei – das Betriebssystem ist immer das gleiche. Anders sieht es bei iOS (Kurzform für: Internetwork Operating System) aus. Das Betriebssystem iOS läuft nur auf Geräten von Apple, sprich auf:

  • iPhone
  • iPad
  • iPod

Die Technologie kennzeichnet sich also durch eine spezielle Herstellerbindung an Apple. Dieser Unterschied zwischen den beiden Plattformen ist für die meisten Nutzer der offensichtlichste.

Kleinere, kaum merkliche Abweichungen gibt es hin und wieder in der Optik. Das fällt insbesondere dann auf, wenn man eine App, die für beide Plattformen verfügbar ist, direkt vergleicht. Design und Wording sind in Android und iOS gleich – manchmal weicht aber zum Beispiel die genaue Position eines Buttons ab. Das ist häufig aus technischen Gründen der Fall und ist nur im direkten Vergleich zu bemerken.

Ist es sinnvoll, eine App nur für iOS entwickeln zu lassen?

Ob Agentur oder Freelancer: Programmierer sind sich einig, dass es tatsächlich kaum triftige Gründe gibt, eine App nur für iOS entwickeln zu lassen. Denn ein Blick auf die Marktanteile zeigt, dass Googles Android eine relevante Plattform darstellt.

Ist eine App nur für iOS-Endgeräte verfügbar, kann es passieren, dass eine wesentliche Nutzergruppe wegfällt. Viele Entwickler setzen daher auf sogenannte Cross-Platform-Apps, die systemübergreifend sowohl auf iOS als auch auf Android laufen. Ob dieses Vorgehen sinnvoll ist, kommt natürlich immer auf das individuelle App-Projekt an.

Für die Überlegung „Welche Plattform ist sinnvoll?“ spielt das große Ganze eine wesentliche Rolle. „Wer macht was, wo und warum?“ Ist die Leitfrage für jedes App-Projekt. Manchmal stellt sich dabei heraus, dass die App, zum Beispiel intern in einem Unternehmen, nur von Nutzern mit Apple-Geräten bedient wird. Dann kann es Sinn ergeben, eine App ausschließlich für iOS programmieren zu lassen.

2.      iOS Entwickler finden: Was ist wichtig?

iOS App entwickeln lassen

Wer für die Realisierung einer iOS App einen Entwickler sucht, hat dieselben To-dos wie für jedes andere Digitalprojekt auch. Die Idee einer mobilen Anwendung wird erst dann greifbar, wenn sie auf den Punkt gebracht ist. iOS Developer haben also die Aufgabe, Ihr Vorhaben vollumfänglich zu verstehen. Neben dieser konzeptionellen Fähigkeit kommt es auch auf einige Hard Skills an. Denn iOS Anwendungen benötigen eine spezielle Entwicklungsumgebung und werden in der Programmiersprache Swift geschrieben.

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Entwicklungsumgebung und XCode für iOS

Um eine iOS App zu entwickeln, ist die Entwicklungsumgebung XCode notwendig. Diese ist nur für Mac verfügbar. Theoretisch ist es möglich, iOS Apps auch an einem Windows-PC zu entwickeln, dafür braucht es jedoch (virtuellen) Zugriff auf das macOS, also das Apple-Betriebssystem.

Programmiersprache Swift

Egal ob Freelancer oder Agentur: Der Entwickler muss sich sicher im Apple-Kosmos bewegen können – und auch die Programmiersprache Swift beherrschen. Swift ist Open Source und lässt sich unter anderem in einen bestehenden Objective‑C-Code einbinden. Die Programmiersprache ist also vielseitig nutzbar und wird von Apple als sicher, zuverlässig und zeitsparend bezeichnet.

Apple Developer Program

Soll die App später auch im App Store zum Download angeboten werden, ist es zudem notwendig, dass der Entwickler bzw. die Agentur Mitglied im Apple Developer Program ist. Die Mitgliedschaft bietet Zugriff auf weitere App-Funktionen, Entwickler-Tools sowie die OS-Betaversion.

3.      App für iPhone, iPad und Co. – was sind die Unterschiede?

Vor allem bei der visuellen Gestaltung einer iOS App ist es von Bedeutung, auf welchem mobilen Endgerät die App laufen soll. Das iPad hat einen größeren Bildschirm. Wer eine App ausschließlich für das iPad kreieren möchte, kann das User Interface großzügiger denken. Diese App kann dann aber auch nur auf dem iPad laufen. Anders ist dies bei Apps, die für das iPhone entwickelt wurden: Sie lassen sich in der Regel auch auf dem iPad oder einem iPod nutzen.

Wer sich jetzt fragt, wieso dann überhaupt reine iPad Apps zum Einsatz kommen, profitiert von dem Blick auf einen Anwendungsfall: Viele Unternehmen in der Gastronomie setzen im Service auf iPad Apps zum Tischmanagement. Diese Applikationen brauchen aus Gründen der Übersicht viel Fläche. Dasselbe gilt für Logistik Apps oder Anwendungen, die bei der Maschinenwartung zum Einsatz kommen. Häufig ist auch hier nicht das Handling mit einem möglichst kleinen Gerät die Maxime, sondern der Überblick, den ein großer Screen bietet.

Fazit: iOS App entwickeln lassen – meist in Kombi mit Android sinnvoll

Egal ob Spiele App, Shopping App oder Anwendung für Marketing, Kommunikation oder zum Lernen: Bei der Entwicklung einer Applikation gilt es, vielen Anforderungen und insbesondere dem künftigen Benutzer gerecht zu werden. Dabei stellt sich auch immer die Frage, welches Betriebssystem am sinnvollsten ist. Das hängt stets vom Einsatzzweck und der Zielsetzung der App ab.

Egal ob die Entscheidung für iOS, Android oder beides fällt: Der Entwicklungsprozess der Technologie kann mitunter einige Monate in Anspruch nehmen. Überlegen Sie deshalb vorher gut, wohin die Reise geht. Die parallele Entwicklung für beide Plattformen ist in den meisten Fällen zwar teurer – und sichert Nutzer aus iOS und Android.