Was kostet eine App und worauf sollten Sie achten

Vermeintliche Vergleiche zwischen den Kosten einer App und denen eines Autos sind nicht zwangsläufig völlig aus der Luft gegriffen. Dennoch kann es nicht schaden, wenn wir uns die Zusammensetzung der einzelnen Entwicklungsstufen etwas genauer ansehen. Schließlich kauft heute keiner die Katz‘ im Sack und wir alle wollen einwandfreie Funktionalität und eine 1A Performance. Doch zu welchem Preis bekommt man die optimale Leistung? Investieren Sie in Schmuck, einen Kleinwagen oder doch lieber in die technische Avantgarde der Zukunft, eine App? Genau wie beim Autokauf kann die Antwort darauf nur lauten: „Kommt ganz auf die Sonderausstattungen an!“

 

App programmmieren lassen: Android oder iOS?

 

Eine App programmieren lassen ist keine schwere Aufgabe, doch hängt ihre Effizienz nicht selten stark vom Funktionsumfang, dem Einsatzfeld und den benützten Plattformen ab. Sobald die Frage geklärt ist, auf welchen Zielplattformen Ihre zukünftige App laufen soll, startet für den Entwickler die grundlegende Arbeit. Jede Plattform bedient sich einer eigenen Programmiersprache und -umgebung. So ist die Entwicklung für mehrere Plattformen ein Multiplikator für die gesamten App-Entwicklungskosten. Um diesen Faktor eventuell ausschließen zu können, hilft die einfache Frage nach der Marktverteilung. Android und iOS Geräte dominieren mit über 90 Prozent den Markt. Es ist also ratsam sich zu Beginn auf die beiden Hauptvertreter zu beschränken und die weit abgeschlagenen Blackberry und Windows Phone Plattformen zu ignorieren.

Die nächste Frage, wenn Sie eine App programmieren lassen, sollte jene nach den Formfaktoren sein. Möchten Sie eine für Smartphones oder Tablets? Für den Fall, dass Sie beides in Erwägung ziehen, sei erwähnt, dass Sie in diesem Punkt nicht mit doppelten Entwicklungskosten rechnen müssen. Generell hat man die Wahl zwischen drei Ausbaustufen. Die einfachste Variante ist – deaktivieren Sie den nicht gewünschten Formfaktor. Heißt in der Anwendung, dass sich Ihre App zukünftig ausschließlich auf Smartphones installieren lässt. Implementiert man Layouts explizit für Phone-Formfaktoren und deaktiviert die Installation auf Tablets nicht, was der zweiten Ausbaustufe entsprechen würde, kann die App auf allen mobilen Geräten mit intelligenten Layouts installiert werden. In der letzten Ausbaustufe werden alle Layouts optimiert und für die jeweilige Benutzeroberfläche programmiert. Hier verdoppelt sich allerdings der Zeitaufwand für Umsetzung und Design.

 

Wenn Sie eine App programmieren lassen, achten Sie auf die Komplexität in der Benutzerführung.

 

Die Anzahl der Layouts ist demnach eine grundsätzliche Überlegung. Überschlagen Sie eine ungefähre Zahl der Ansichten, die Ihre App im fix fertigen Zustand haben soll. Jede einzelne Ansicht muss anschließend im Layout designed und für die Zielplattform umgesetzt werden. Oberstes Prinzip ist die einfache und intuitive Gestaltung. Was häufig vergessen wird, ist nicht einzig und allein der Kostenfaktor, sondern auch, dass einfache Regeln die Benutzerfreundlichkeit erheblich steigern und dazu dienen, dass die App im Ganzen besser verstanden bzw. somit häufiger genutzt wird.

Das wäre das eigentliche Ziel – optimale Usability.

Was kostet eine App, wenn sie nur in einem Modus läuft? Nicht unbedingt die Hälfte, aber wesentlich weniger. Möchten Sie im Landscape- oder Portraitmodus Ihr Layout erstellt haben, so erhöht sich der Programmieraufwand nur minimal, doch für die Erstellung der Benutzeroberfläche ist genügend Zeit notwendig. Die Zahl der zu implementierenden Nutzeransichten kann somit rasch in die Höhe schnellen. Wählen Sie beispielsweise nur 10 Screens für Tablet und Telefon in Landscape und Portrait Modus, so hat der Entwickler insgesamt 80 Layouts zu programmieren und erstellen. Hier stecken Kosten.

 

Die gute Planung einer App vermeidet ungewollte Entwicklungskosten,

 

immerhin gibt es eine ganze Reihe von Extras, die sich in der Kalkulation niederschlagen können. Auch wenn es für uns Endverbraucher und Nutzer solcher Apps, der tatsächliche Zeitaufwand des Entwicklers wenig nachvollziehbar erscheint, können Kleinigkeiten wie die Einbettung eines Barcode Readers oder ein anspruchsvoller Augmented-Reality-View, schnell aufwändiger werden, als der ganze Rest einer App. Mit unserem speziellen Tool zur exakten Berechnung Ihrer App Aufwendungen ermöglichen wir eine präzise Vorabinformation über alle Details und Einzelheiten, die sich in der Gestaltung zu Buche schlagen.

Je besser im Vorfeld die anfallenden Kostenblöcke ihre Berücksichtigung finden, desto leichter sind während dieser Phase transparente Kalkulationen. Typische Aufwandsposten sind neben der Programmierung einer App auch das Abspielen von Video/Audio, Facebook/Google+/Twitter Integration, Lokalisierung, Erstellung von Bilddateien und PDFs, In-App Purchases, Bluetooth/WLAN/USB/NFC Anbindung von externen Geräten, individuelle Touch-Gesten und vieles mehr. Beachten Sie hierzu unseren Kalkulator – so haben Sie ihre transparenten Kosten immer im Blick und wissen ganz genau, was leistbar ist und auf welche Features Sie verzichten möchten.

 

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