App programmieren lassen

Professionelle App Entwickler finden und App programmieren lassen

Ihre eigene App ...

1Wo fängt man an?

Am Anfang jeder Entwicklung steht die Idee oder der Wunsch nach einer eigenen App. Die erste Frage, die noch vor der Idee im Raum steht, ist die nach dem Zweck: Was soll mit der App gemacht werden und wie kann ich die App programmieren lassen? Möchte ich ein bestimmtes Produkt direkt auf den Smartphones meiner User vertreiben? Löst sie ein Problem im Alltag oder ergänzt sie als firmeneigene Unternehmens-App die bestehende Internetpräsenz?

Sind diese ersten Fragen einmal geklärt, wird daraus im Idealfall eine konkrete Vision, die App wird in ihren möglichen Kontext gestellt und Sie bekommen eine Vorstellung davon, wie sie auf einem Smartphone oder Tablet aussehen könnte. Bei dieser Konkretisierung ändert sich gelegentlich nochmal grundsätzlich die Idee und der Zweck, den die Applikation erfüllen soll oder die Art wie sie funktioniert – es formt sich also! Die Entwicklung startet im Kopf mit der richtigen Vorstellung davon, was Sie und Ihre Benutzer später in der Hand halten und nicht mit den Händen auf der Tastatur.

Damit die eigene App eine Chance auf Erfolg hat, muss also früh überlegt werden, wie sie auf den Benutzer wirken soll – Sie gelangen automatisch zu wichtigen Fragen wie:

„Was ist meine Zielgruppe und wie möchte ich diese ansprechen?“ und „Auf welcher Ebene kommuniziere ich mit potentiellen Interessenten?“

Tipp - User nicht aus den Augen verlieren:
„Wer soll meine App benutzen?“

Wer mit seinen Gedanken hier ankommt und diese Fragen beantworten kann, hat bereits einen wichtigen Teil seines eigenen Beitrages zur Entwicklung geleistet und ein Ziel festgelegt.

2Wie kann ich nun mit dieser Idee eine App programmieren lassen?

Der einfachste und sicherste Weg zu einer qualitativ hochwertigen Applikation ist die Zusammenarbeit mit einer Agentur oder Freelancern, die sich auf Entwicklung spezialisiert haben, um mit Ihnen gemeinsam eine maßgeschneiderte App, genau nach Ihren Vorstellungen zu entwickeln. Kennen Sie sich mit der Materie ein wenig aus, lässt sich ein Team aus einem Programmierer, Texter und Designer zusammenstellen, welches dann moderiert und koordiniert werden muss. Ein bequemer Weg gerade bei Neuentwicklungen ist alles aus einer Hand von einer Agentur programmieren zu lassen.

Hier ein Formular um eine App programmieren zu lassen. Füllen Sie es aus und speichern es - Sie können es später beliebig oft bearbeiten oder wieder löschen.

Schreiben Sie alle Fragen, die Sie vorab haben in das Formular und sprechen Sie mit den jeweiligen Dienstleistern während der Planungsphase darüber. Kommunikation ist beim Programmieren neuer Projekte essenziell.

3Die Planung - Nativ, Web oder Hybrid?

Wenn Sie jemanden ausgewählt haben, der mit Ihnen die Ihre Idee entwickelt, wird der Rahmen und die Anforderung an die Anwendung festgelegt – das Grobe möglichst früh bevor Sie die App programmieren lassen:

Native Apps werden so entwickelt, dass sie optimal auf der jeweiligen Plattform Android, iOS, Blackberry oder Windows Phone, also dem jeweiligen Betriebssystem laufen. Diese Art von Apps sind performanter, da sie über Schnittstellen direkt auf Ressourcen des Betriebssystems und der Hardware zugreifen und optimal nutzen können. Nachteil ist, dass diese ausschließlich auf der Zielplattform lauffähig sind. Die App müssen Sie für jede Plattform einzeln programmieren lassen. Die Dateien und Inhalte liegen auf dem Endgerät und sind erst nach Installation verfügbar. Eine dauerhafte Internetverbindung ist hier nicht notwendig, sodass die Applikation offline genutzt werden kann.

Eine Web App wird mit dem Browser aufgerufen und gesteuert und besitzt keine eigene Umgebung oder Speicherplatz auf dem Smartphone oder Tablet. Der Vorteil ist, dass die App so auf jeder Plattform funktioniert und nicht für jedes Betriebssystem Android, Blackberry, iOS oder Windows Phone programmiert wird, das spart Zeit und Geld bei der Entwicklung. Sie muss nicht vorher installiert werden, benötigt allerdings in der Regel - nicht zwangsläufig - eine dauerhafte Internetverbindung. Die Dateien und Inhalte der App liegen auf einem Server und werden bei Aufruf mit dem Browser auf dem jeweiligen Endgerät zur Verfügung gestellt. Allerdings greift die Web Variante nicht über Schnittstellen direkt auf die Hardware bzw. die Funktionen des Betriebssystems zu und muss je nach Programmierung für neue Inhalte wie z.B. den Aufruf eines anderen Bereiches innerhalb der Anwendung eine neue Anfrage an den Server stellen.

Hybride Apps werden Anwendungen genannt, die auf normalen Web-Technologien basierend, programmiert werden. Mit Hilfe eines Frameworks werden sie dann in verschiedene, für das jeweilige Betriebssystem passende Container ausgeliefert. Die App ruft beim Start den auf dem System installierten Browser auf und lädt die benötigten Inhalte dort hinein. Die Bedienelemente des Browsers werden ausgeblendet – der Benutzer bekommt also nicht direkt mit, ob er nun eine native App oder einen Hybriden verwendet. Der Vorteil ist, dass wie im Web die Applikation nicht für jedes Betriebssystem neu geschrieben werden muss und die Hardwarefunktionen wie bei einer Nativen Variante genutzt werden können.

Fazit:
Auf den ersten Blick hat es den Anschein, als wäre es am sinnvollsten, eine Hybrid App programmieren zu lassen, da hier scheinbar alle Vorteile genutzt werden können. Sie ist ein wenig langsamer als die Native Variante und nicht geeignet für speicherlastige Applikationen. Wenn es Ihnen wichtig ist, Ihre mobile Anwendung auf allen Plattformen verfügbar zu machen, Sie aber nicht auf eine Native App und damit auf eine höhere Performance bestehen, macht es Sinn mit der Agentur oder dem Freelancer über eine Web App oder eine Hybrid App zu sprechen. Eine Native App auf allen Plattformen wirkungsvoll zu platzieren ist zwar die teuerste Variante, bietet aber das höchste Maß an Geschwindigkeit und Komfort für den Benutzer – vorausgesetzt bei der Programmierung hat sich niemand grobe Schnitzer erlaubt.

Lassen Sie sich an dieser Stelle von Ihrem App-Entwickler beraten, damit der richtige Typ den Anforderungen entsprechend ausgewählt werden kann. Klären Sie bevor Sie die App programmieren lassen, ob Android, iOS, Windows Phone oder alle Betriebssysteme berücksichtigt werden sollen, denn es wirkt sich spürbar auf die Entwicklungskosten aus.

4Einnahmen

Entscheiden Sie vorher, wie Sie mit der App Geld verdienen können, vorausgesetzt das Konzept ermöglicht es:

  1. Erheben Sie einen einmaligen Betrag beim Herunterladen damit die App verwendet werden kann.
  2. Soll es sogenannte in-App-Käufe geben d. h. Der Kauf von Zusatzinhalten.
  3. Handelt es sich um eine Gratis-App mit Werbung?

Es macht Sinn mehrere Varianten der App programmieren zu lassen. Beispielsweise ist es nicht unüblich seinen Nutzern zum Ausprobieren eine Lite-Variante zur Verfügung zu stellen, die z.B. Werbung oder weniger Funktionen beinhaltet als die Bezahlvariante. „Kauft“ ein Benutzer die App, kann die Werbung deaktiviert oder neue Inhalte freigeschaltet werden.

Tipp - Werbung richtig platzieren und dosieren:
Die Mischung macht's! Ein inflationärer Gebrauch von Werbung wirkt sich negativ auf die Benutzererfahrung - „User Experience“ aus und macht nicht Lust auf mehr. Werbung ist bekanntlich nicht gerade beliebt und will richtig dosiert sein.

5Das (Entwicklungs-) Konzept

Ab hier liegt der Großteil der App-Entwicklung in den Händen des Dienstleisters, den Sie für die Umsetzung Ihres Projektes beauftragt haben. Alle Informationen sind gesammelt, das Budget steht fest, die Anforderungen sind weitestgehend geklärt, nun können Sie die App programmieren lassen... noch nicht ganz. Wie soll denn die App aussehen und wie soll sie sich „Anfühlen“? Welcher Text kommt wohin? Was für Bilder und in welche Farben wird die Anwendung getaucht? All das wird nun in der letzten Planungsphase festgelegt.

Im Vorfeld sollte geklärt werden, welche Komponenten benötigt werden um am Ende alle gewünschten Funktionen anbieten zu können:

  • Müssen Daten in einer Datenbank gespeichert werden?
  • Soll der Benutzer sich für geschützte Inhalte einloggen können?
  • Ist Mehrsprachigkeit gewünscht?
  • Wird es Karten- und Navigationselemente geben?

Es könnten Release-Stände Ihrer mobilen Anwendung festgelegt werden - das Bedeutet, das nicht der komplette Funktionsumfang in Ihrer Applikation von Anfang an enthalten ist, sondern zunächst ein Minimalprodukt, mit den nötigsten Funktionen, welches dann nach und nach weiterentwickelt wird. Dies empfiehlt sich bei besonders großen Projekten, bei denen es viel Zeit in Anspruch nehmen würde, bis die App fertiggestellt ist. Außerdem bekommen die Benutzer das Gefühl, dass Sie die App stetig verbessern, wenn hin und wieder ein Update angeboten wird, welches entweder Fehler behebt oder eine neue Funktion mit sich bringt.

Tipp - keine Schleifen drehen:
Versuchen Sie alle Informationen zu Ihrem Projekt frühzeitig zu sammeln und an die Agentur oder den Dienstleister zu übergeben. Fragen Sie hin und wieder nach, ob der Agentur für die Entwicklung noch Informationen fehlen. Änderungen die nachträglich eingespielt werden, sind aufwändig und können Entwicklungskosten erhöhen. Jede Schleife die aufgrund fehlender Informationen gedreht werden muss, kostet Geld – versuchen Sie das so gut es geht zu vermeiden. Es verkürzt außerdem die Entwicklungszeit.

Design
Der Designer erstellt erste sogenannte Mockups, was Sie sich wie ein erstes Modell vorstellen können. Es soll noch vor der Entwicklung die App in einer Bildergeschichte erzählen, damit die beste Usability also die Benutzerfreundlichkeit schon im Vorfeld herausgeholt wird. Das ist wichtig, denn wenn Ihre Zielgruppe die App an der ein- oder anderen Stelle nicht gut benutzten kann, weil der Weg zum Ziel zu umständlich gestaltet ist oder es zu viele Schaltflächen gibt, in denen sich der Benutzer verirrt, kommt rasch Frust beim Benutzer auf und die App verschwindet wieder vom Smartphone oder Tablet.

Text
Durch pfiffige Texte und gut gewählte Schaltflächen-Beschriftungen („Button-Texte“) informieren Sie nicht nur Ihre Benutzer oder halten Sie bei Laune sondern sorgen dafür, dass sie sich immer zurechtfinden und die Orientierung behalten. Die Länge der Texte spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Beim Verfassen von Texten für Apps geht es darum so wenig wie möglich so viel wie nötig davon zu benutzen. Der inflationäre Gebrauch von Texten verwirrt genauso, wie zu wenig Information.

6Die Programmierung und Entwicklung

Endlich ist es soweit – Sie können die App programmieren lassen. Anhand der Informationen die den App-Entwicklern bereitstehen, werden nun die einzelnen Komponenten Schritt für Schritt programmiert und zusammengeführt. Die Qualität des Programmcodes spielt hier eine große Rolle, denn die App muss später gepflegt und gewartet werden. Sollte sich an der Anwendung im Nachhinein etwas ändern, darf es nicht mit zu hohem Aufwand verbunden sein, diese Änderung vorzunehmen. Die Dauer der Programmierung hängt natürlich von dem Funktionsumfang und der Komplexität der einzelnen Komponenten ab. Nicht jede Komponente benötigt den gleichen Aufwand. Außerdem spielt auch die Auswahl der Betriebssysteme eine Rolle.

7Fertigstellung und Testing

Wenn alles gut geht, wurde Ihr Auftrag in dem versprochenen Zeitraum fertiggestellt und wird nun an Sie ausgeliefert. Möglicherweise haben Sie vorher einen Prototyp gesehen mit dem Sie eine Vorstellung der fertigen App erhalten, was eher selten der Fall ist, denn dann bekommen Entwickler von den Kunden eine Rückmeldung über ein unfertiges Produkt, welche an der Stelle noch nicht notwendig ist. Nun geht es darum alles auf verschiedenen Endgeräten zu testen und genau unter die Lupe zu nehmen. Sind alle Anforderungen wie besprochen enthalten? Stimmt die Farbgebung, ist die Auswahl der Bilder korrekt, sind alle Rechtschreibfehler entfernt? Schauen Sie ob die App mit dem Anforderungsprofil übereinstimmt. Nun kann Ihre App in Google Play oder im App store nach Prüfung der jeweiligen Plattformen zur Verfügung gestellt („Released“) werden.

8Wartung und Pflege

Mit der Fertigstellung hört es aber nicht auf. Alle Komponenten - Datenbanken, Benutzeroberfläche und Texte sollten gepflegt und aktualisiert werden. Vielleicht möchten Sie neue Funktionen einbauen oder es hat sich nach längerer Benutzung herausgestellt, dass Sie eine Änderung vornehmen möchten. Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihre App aktuell bleibt. Fahren Sie aber nicht zu viele Updates - in engen Abständen eine Aktualisierung durchführen zu müssen sorgt für Unmut bei den Anwendern.

Tipp - hören was der Kunde sagt:
Beobachten Sie die Bewertung der Benutzer in den Plattformen, wo Ihre App heruntergeladen werden kann! Sie erhalten dort quasi kostenloses Feedback und Verbesserungsvorschläge von Ihren Benutzern.