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Den Bedarf verständlich machen

Welche Arbeit bleibt liegen? Wo wird viel gesucht, kopiert oder nachgefragt? Mit einer konkreten Aufgabe können Dienstleister mehr anfangen als mit dem Wunsch, „etwas mit KI“ zu machen. Ihre Projektbeschreibung schafft dafür die Grundlage.

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Die passende Kompetenz finden

KI-Beratung, ein interner Wissensassistent und eine Schnittstelle zu Ihrem ERP benötigen unterschiedliche Fähigkeiten. Auf appfelsine beschreiben Sie Ihren Bedarf für die Suche nach einem passenden Beratungs- oder Umsetzungspartner.

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Angebote gezielt beurteilen

Ihr Ziel, vorhandene Daten, eingesetzte Systeme und Budget geben den Rahmen vor. So können Sie im Gespräch prüfen, ob ein Anbieter Ihre Anforderungen verstanden hat und was sein Angebot tatsächlich abdeckt.

Welche KI-Dienstleistung brauchen Sie?

KI-Agenturen beraten Unternehmen, entwickeln KI-Anwendungen und integrieren sie in bestehende Systeme. Manche Anbieter decken mehrere Aufgaben ab, andere spezialisieren sich etwa auf Automatisierung oder Wissensassistenten. Für die Auswahl zählt, ob Sie zunächst einen Anwendungsfall klären oder eine konkrete Lösung umsetzen lassen möchten.

KI-Beratung für Ihr Unternehmen

Sie sehen Potenzial, wissen aber noch nicht, wo Sie anfangen sollen? Ein Beratungsprojekt kann geeignete Aufgaben identifizieren, Daten und Systeme einordnen und eine Reihenfolge für die Umsetzung entwickeln. Klären Sie im Angebot, welche Ergebnisse Sie erhalten sollen: etwa eine Bewertung Ihrer Anwendungsfälle, eine Machbarkeitsprüfung oder einen Umsetzungsplan.

KI-Automatisierung für bestehende Abläufe

Anfragen zuordnen, Informationen aus Dokumenten übernehmen oder Antworten vorbereiten: Automatisierung verbindet einzelne Arbeitsschritte. Ein passender Dienstleister berücksichtigt dabei auch Ihre bestehenden Systeme und die Stellen, an denen Mitarbeitende Ergebnisse prüfen oder freigeben müssen.

KI-Implementierung und individuelle Entwicklung

Ihr Anwendungsfall steht bereits fest? Bei der Implementierung geht es darum, eine Lösung in Ihren Arbeitsalltag einzubinden. Dazu können ein Chatbot, ein Wissensassistent oder eine individuelle Anwendung gehören. Zum Projektumfang gehören auch Schnittstellen, Zugriffsrechte, Tests und die Zuständigkeit für den späteren Betrieb.

Kollegen arbeiten mit Laptop und Notizen an einem Holztisch.

KI-Automatisierung: Angaben aus E-Mails ins CRM übernehmen

Im Tagesgeschäft zeigt sich oft recht genau, wo Unterstützung gebraucht wird: Mitarbeitende übertragen Angaben aus E-Mails in andere Systeme. Rückfragen verzögern die Bearbeitung. Informationen liegen vor, müssen aber jedes Mal neu zusammengesucht werden.

Für die Suche nach einer KI-Automatisierungsagentur hilft eine Beschreibung des gesamten Ablaufs: Was kommt an, wer bearbeitet es und welches Ergebnis wird anschließend benötigt? Benennen Sie auch Ausnahmen. Eine Bestellung mit vollständigen Angaben ist ein anderer Fall als eine Reklamation, bei der Informationen fehlen.

Ein mögliches Projekt wäre, eingehende Anfragen nach Thema zu sortieren und die relevanten Angaben für die weitere Bearbeitung vorzubereiten. Ob dafür KI, feste Regeln oder eine Kombination geeignet ist, sollte der Dienstleister anhand Ihres Prozesses beurteilen.

Für Ihre Anfrage: „Unser Team überträgt Angaben aus Kunden-E-Mails ins CRM. Wir möchten diese Angaben vorbereiten lassen und vor dem Speichern prüfen.“

Laptop, Tablet und gedruckte Auswertungen auf einem Arbeitstisch.

KI-Wissensassistent: Antworten aus internen Dokumenten finden

Handbücher, Produktinformationen und interne Anleitungen sind vorhanden. Trotzdem landet die nächste Frage wieder bei denselben Kollegen. Ein KI-Wissensassistent kann einen zusätzlichen Zugang zu diesen Informationen schaffen.

Dafür muss feststehen, welche Quellen verwendet werden dürfen, wie aktuell sie sind und wer welche Inhalte sehen darf. Zur Qualität gehört auch, dass Antworten auf ihre Quellen verweisen und fehlende Informationen erkennbar bleiben.

Für solche Anwendungen kommt beispielsweise Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG, infrage: Die Anwendung sucht passende Inhalte aus einer angebundenen Wissensbasis und nutzt sie als Grundlage für eine Antwort. Ein eigens trainiertes Modell ist dafür keine zwingende Voraussetzung.

Für Ihre Anfrage: Beschreiben Sie, wo Ihre Dokumente liegen, wer damit arbeitet und welche Fragen bisher besonders viel Suchaufwand verursachen. Originalunterlagen werden für diese erste Beschreibung nicht benötigt.

Kundenserviceteam arbeitet mit Headsets an Computern.

KI im Kundenservice: Anfragen beantworten und Mitarbeitende unterstützen

Wiederkehrende Fragen zu Produkten, Abläufen oder Leistungen kosten im Service viel Zeit. Ein KI-Chatbot kann für klar abgegrenzte Themen Antworten bereitstellen. Ein interner Assistent kann Ihrem Team Informationen und Antwortentwürfe für die Bearbeitung liefern.

Welche Variante passt, hängt auch davon ab, ob die Lösung allgemeine Auskünfte gibt oder auf Kundendaten und laufende Vorgänge zugreifen soll. Ein öffentlicher Website-Chatbot hat andere Anforderungen als ein Assistent für eingeloggte Bestandskunden.

Legen Sie mit dem Dienstleister fest, wann ein Vorgang an einen Menschen übergeben wird. Dazu gehören Fragen außerhalb der Wissensbasis, widersprüchliche Angaben und Fälle, in denen die Anwendung keine belastbare Antwort liefern kann.

Für Ihre Anfrage: Welche Fragen wiederholen sich? Welche Informationen werden dafür benötigt? Darf die Lösung selbst antworten oder soll Ihr Team jeden Entwurf freigeben?

So finden Sie über appfelsine einen KI-Dienstleister

1. KI-Projekt beschreiben

Halten Sie fest, welches Problem Sie lösen möchten. Ergänzen Sie, welche Daten und Systeme bereits vorhanden sind und welchen zeitlichen und finanziellen Rahmen Sie planen. Technische Details lassen sich im anschließenden Austausch mit einem Dienstleister konkretisieren.

Icon KI-Projekt beschreiben
Icon mit Anbietern besprechen

2. Anforderungen mit Anbietern besprechen

Ihre Projektbeschreibung ist die Grundlage für den Kontakt mit interessierten KI-Dienstleistern. Klären Sie mit ihnen, ob ihre Erfahrung zu Ihrer Aufgabe passt, welche Voraussetzungen fehlen und welche Leistungen sie anbieten können.

3. Dienstleister auswählen

Vergleichen Sie Umfang, Ergebnisse, Kosten und Zuständigkeiten der Angebote. Beratung, Umsetzung und Betrieb stimmen Sie direkt mit dem beauftragten Dienstleister ab. appfelsine ist die Vermittlungsplattform; Sie entscheiden über die Beauftragung.

Icon Dienstleister auswählen

Woran erkennen Sie einen passenden KI-Dienstleister?

Ein Anbieter sollte erklären können, wie seine Lösung zu Ihrem Ablauf passt und wie Sie ihre Qualität beurteilen können. Diese Fragen helfen Ihnen beim Vergleich:

Erfahrung mit ähnlichen Aufgaben

Lassen Sie sich Projekte zeigen, bei denen ähnliche Daten, Systeme oder Arbeitsschritte eine Rolle spielen. Fragen Sie, welche Teile der Anbieter selbst umgesetzt hat und was nach dem Test tatsächlich in Betrieb gegangen ist.

Ein klar begrenzter erster Schritt

Was soll am Ende des ersten Projektabschnitts funktionieren? Vereinbaren Sie konkrete Aufgaben und Testfälle. Für einen Wissensassistenten können das typische Nutzerfragen und die dazu passenden Quellen sein. Bei einer Automatisierung gehören fehlerhafte oder unvollständige Eingaben dazu.

Integration in Ihre Systeme

Welche Daten werden gelesen oder verändert? Welche Schnittstellen werden benötigt? Klären Sie auch, was bei einem Ausfall passiert und wie Mitarbeitende einen Vorgang übernehmen können.

Zuständigkeit nach dem Start

Wer betreut die Anwendung, aktualisiert ihre Wissensbasis und reagiert auf Fehler? Fragen Sie nach Dokumentation, Zugängen und den Kosten für Betrieb und Anpassungen. Diese Punkte sollten schon im Angebot erkennbar sein.

Was beeinflusst die Kosten eines KI-Projekts?

Die Kosten hängen davon ab, welche Aufgabe die Anwendung übernehmen soll und wie sie in Ihr Unternehmen eingebunden wird. Ein begrenzter Test mit ausgewählten Dokumenten hat einen anderen Umfang als eine Anwendung mit mehreren Schnittstellen, Nutzergruppen und laufender Betreuung.

Die Budgetstufen in unserer Projektanfrage – etwa 3.000 bis 5.000 Euro, 5.000 bis 15.000 Euro und darüber – beschreiben Ihren geplanten finanziellen Rahmen. Sie sind keine Festpreise oder Zusage, dass ein bestimmter Leistungsumfang darin enthalten ist.

Lassen Sie sich diese Bestandteile getrennt ausweisen:

  • Vorbereitung: Anforderungen klären, Daten sichten und den ersten Anwendungsfall abgrenzen.
  • Erprobung: Einen Pilot entwickeln und anhand vereinbarter Beispiele testen.
  • Integration: Systeme anbinden, Zugriffsrechte einrichten und die Nutzung im Alltag vorbereiten.
  • Betrieb: Hosting, Modell- oder API-Nutzung, Betreuung und spätere Anpassungen.

Ein Pilot sollte eine konkrete Entscheidung ermöglichen: Reicht die Qualität aus, sind die Voraussetzungen erfüllt und welcher Aufwand bleibt für den produktiven Einsatz? Besprechen Sie dieses Ziel vor der Beauftragung.

appfelsine Partner

Beschreiben Sie, was in Ihrem Unternehmen einfacher werden soll

Beschreiben Sie Ihr KI-Projekt: Welche Aufgabe soll die Lösung übernehmen, welche Daten sind vorhanden und welche Systeme sollen angebunden werden?

Sie wissen noch nicht, welcher Anwendungsfall sich eignet? Unser Leitfaden zeigt, wie Sie KI im Unternehmen einführen und einen ersten Pilot abgrenzen.

Fragen zu KI-Projekten im Unternehmen

Für welche Aufgaben lohnt sich KI in unserem Unternehmen?

Gute Kandidaten sind wiederkehrende Aufgaben, die viel Such-, Schreib- oder Übertragungsarbeit verursachen: etwa Informationen aus Dokumenten finden, Kundenanfragen zuordnen oder Angebotsentwürfe vorbereiten. Entscheidend sind ein klarer Nutzen, geeignete Daten und ein überprüfbares Ergebnis. Wählen Sie mit dem Dienstleister zunächst einen konkreten Ablauf aus und prüfen Sie auch, ob eine einfache Automatisierung ohne KI ausreicht.

Was kostet ein KI-Pilotprojekt – und was kostet die spätere Umsetzung?

Für einen sinnvollen Preisvergleich sollten Sie drei Leistungen unterscheiden: Eine Potenzialanalyse liefert priorisierte Anwendungsfälle und eine Einschätzung der Voraussetzungen. Ein begrenzter Pilot testet einen Anwendungsfall mit vereinbarten Daten und Erfolgskriterien. Die produktive Umsetzung ergänzt beispielsweise Schnittstellen, Nutzerrechte, Überwachung und Schulung. Lassen Sie diese Leistungen sowie laufende Kosten für Hosting, Modellnutzung und Betreuung getrennt anbieten. Die Budgetstufen in der appfelsine-Anfrage geben Ihren finanziellen Rahmen an; sie sind keine Festpreise für diese Leistungen.

Wie lange dauert es vom ersten Test bis zum produktiven Einsatz?

Maßgeblich sind die Verfügbarkeit Ihrer Daten, die Zahl der Schnittstellen und die Anforderungen an Tests und Freigaben. Ein Pilot mit ausgewählten Dokumenten und wenigen Testnutzern hat einen kleineren Umfang als die Einführung in mehreren Abteilungen. Lassen Sie sich vom Dienstleister einen Zeitplan mit getrennten Meilensteinen für Vorbereitung, Pilot, Auswertung und produktiven Start erstellen. Planen Sie dabei auch Zeit für Rückmeldungen und Entscheidungen Ihres eigenen Teams ein.

Kann eine KI-Lösung in unsere bestehende Software eingebunden werden?

Ja, wenn die benötigten Schnittstellen und Zugriffsrechte vorhanden sind. Möglich sind beispielsweise Anbindungen an CRM, ERP, DMS, Microsoft 365, Confluence, Jira oder individuell entwickelte Software. Der Dienstleister prüft, welche Daten gelesen oder verändert werden dürfen und welche technischen Grenzen bestehen. Klären Sie auch, wie Fehler behandelt werden und ob Mitarbeitende Aktionen vor der Ausführung freigeben sollen.

Brauchen wir ein eigenes KI-Modell?

Nicht für jedes Projekt. Für viele Aufgaben kommen bestehende Modelle infrage, die mit Ihren Anwendungen oder Wissensquellen verbunden werden. Ein Wissensassistent kann beispielsweise relevante Dokumente für seine Antworten abrufen, ohne dass dafür ein eigenes Modell trainiert werden muss. Eine spezielle Modellanpassung kann bei besonderen Anforderungen sinnvoll sein. Lassen Sie sich die Wahl des Ansatzes anhand von Qualität, Datenanforderungen und Betriebskosten begründen.

Brauchen wir dafür bereits aufbereitete Daten?

Ihre Daten müssen für die erste Projektklärung noch nicht vollständig aufbereitet sein. Wichtig ist zunächst zu wissen, welche Dokumente, Tabellen oder Systemdaten vorhanden sind, wie aktuell sie sind und wer darauf zugreifen darf. Die Sichtung, Bereinigung und Strukturierung kann Teil des Auftrags sein. Fehlen wesentliche Informationen oder sind sie nicht zugänglich, muss das vor dem Pilot geklärt und bei Aufwand und Budget berücksichtigt werden.

Wie lassen sich KI-Lösungen mit unseren Datenschutzanforderungen vereinbaren?

Klären Sie vor dem Einsatz, welche Daten verarbeitet werden, welche Anbieter beteiligt sind und wo Verarbeitung und Speicherung stattfinden. Ebenso wichtig sind Zugriffsrechte, Löschmöglichkeiten und die Frage, ob Daten für das Training von Modellen verwendet werden. Geben Sie Anforderungen wie EU-Hosting oder den Betrieb auf eigenen Servern früh an. Der Dienstleister sollte die vorgesehenen Datenflüsse und Schutzmaßnahmen nachvollziehbar beschreiben; Ihre zuständigen Datenschutz- und IT-Verantwortlichen prüfen die konkrete Ausgestaltung. Ein Hosting-Standort allein beantwortet diese Fragen nicht vollständig.

Wie prüfen wir die Zuverlässigkeit – und was passiert bei falschen Ergebnissen?

Vereinbaren Sie vor dem Pilot typische Testfälle und messbare Anforderungen, etwa an Antwortqualität, Bearbeitungszeit oder den Anteil nötiger Korrekturen. Prüfen Sie auch unvollständige Eingaben und Fälle, für die keine passende Information vorliegt. Je nach Aufgabe sollten Quellen angezeigt, unsichere Ergebnisse zur Prüfung weitergegeben oder Aktionen erst nach menschlicher Freigabe ausgeführt werden. Legen Sie fest, wer Fehler bearbeitet und wie Vorgänge bei einem Ausfall manuell weiterlaufen. Diese Prüfungen sollten nach Änderungen an Daten oder Modellen wiederholt werden.

Was passiert nach dem Pilotprojekt?

Sie vergleichen die Ergebnisse mit den zuvor vereinbarten Zielen: Reichen Qualität und Nutzen aus, ist der Aufwand für Korrekturen vertretbar und sind die Betriebskosten tragbar? Danach entscheiden Sie, ob Sie die Lösung erweitern, zunächst überarbeiten oder das Vorhaben beenden. Bei einer Fortsetzung gehören Systemanbindungen, Zuständigkeiten, Schulung, Dokumentation und laufende Betreuung in den nächsten Auftrag. Klären Sie mit dem Dienstleister bereits vor dem Pilot, welche Ergebnisse und Zugänge Sie erhalten und ob sich die getestete Lösung weiterverwenden lässt.